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Meditation Vertiefungskurs
02.10.2010 10:00

Reiki 1. Grad Kurs
16.10.2010 10:00 - 17.10.2010 21:30

Reiki 2. Grad Kurs
29.10.2010 10:00 - 30.10.2010 21:30

Reiki 2. Grad Kurs
12.11.2010 10:00 - 13.11.2010 21:30

Empfehlung

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Gott segne dich

 


 

Ich stecke in einem Loch, es ist mein Schicksal, gewisse Dinge kann man nicht ändern… Was ist zu tun?

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Fragen und Antworten

hzs_ps_me03Antwort von Matthias:

Jeder, der in einem emotionalen Loch (z.B. Burnout) schon einmal gesteckt ist weiß, dass man die Ursache des Loches während dieser Zeit kaum bzw. nur schwer lösen kann. Es fehlt an allem: Kraft, Mut, Zuversicht - Urvertrauen.

Jedoch ist jedes Tal, nachdem es durchschritten wurde ein Symbol für die zu verändernden Dinge. Auch bei unseren Schülern und ebenso bei uns selbst sieht man immer wieder ein Phänomen: man weiß um die geistigen Gesetze, vertritt diese vom Verstand aus und dann geschehen zum Beispiel diese Dinge:

- Ja, natürlich gilt das Spiegelgesetz, aber wenn du DEN kennen würdest, dann wüsstest du, dass es eine Ausnahme gibt.
- Ja, man ist Erschaffer der eigenen Realität, jedoch unter meinen Umständen würdest du erkennen, dass es auch Ausnahmen gibt....

Auch wenn dies sehr unangenehm scheint: der endgültige Weg heraus aus diesen Tälern ist nicht im Außen die Schuldigen zu suchen - nicht im Schicksal, in Gott, in Personen oder Situationen. Die Situation ist, wie sie ist - meine persönliche Lernaufgabe - und ich bin derjenige der heute das Pflänzchen setzt, dass morgen ein prachtvoller Baum ist oder auch nicht.

Dies ist etwas sehr positives, denn es zeigt uns, dass wir nicht machtlos sind, sondern durchaus kraftvoll. Es zeigt uns, dass wir nichts ausgeliefert sind, sondern Möglichkeiten haben.

Anerkenne ich dies nicht, werde ich die Möglichkeiten auch nicht sehen. Erlaube ich mir dies anzunehmen, werden sich neue Türen öffnen, die nicht in ein bekanntes Tal sondern eine neue Umgebung führen.

Meine persönliche Sturheit hat mich sehr lange nur bekannte Türen aufmachen lassen, ich habe meine Besuche in jenem Tal der Traurigkeit auf die Spitze getrieben. Irgendwann ist aber aus der Verzweiflung Wut geworden, die als positive Aggressivität mir die Kraft gab, Dinge zu ändern, die schon längst überfällig waren. Nein, jene Handlungen bedeuten nicht gleich Trennung einer Beziehung oder dergleichen, sondern das Erlernen des achtsamen Umgangs mit einem selbst: was tue ich, dass mir nicht gut tut, um Dinge zu bekommen, die ich denke dass ich sie sonst nicht bekommen würde, wenn ich das nicht täte was ich tue.

Eine Hilfestellung ist sicherlich die Arbeit an den Zwillingseigenschaften, die ich auch im Buch „Befreie dich selbst! Über die Kunst, wahrhaftig zu leben“ beschrieben habe.

 

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