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Die Antwort is so nah...

Selbstfindung durch die Befreie dich selbst MethodeLese, wie dieses Buch schon vielen Menschen geholfen hat.

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Ich stecke in einem Loch, es ist mein Schicksal, gewisse Dinge kann man nicht ändern… Was ist zu tun?

hzs_ps_me03Antwort von Matthias:

Jeder, der schon einmal in einem emotionalen Loch (z.B. Burnout) gesteckt ist weiß, dass man die Ursache der negativen Gedanken während dieser Zeit kaum bzw. nur schwer sehen kann. Es fehlt an allem: Kraft, Mut, Zuversicht - Urvertrauen.

Jedes scheinbare Tal, welches gerade durchschritten wird ist ein Symbol für Dinge, die es zu verändern gilt. Immer wieder sehen wir ein Phänomen bei Suchenden: man weiß um die geistigen Gesetze, folgt diesen vom Verstand her und dennoch ist das Wissen nicht im Herzen angekommen. Sätze, die man dann hört sind:

- Ja, natürlich gilt das Spiegelgesetz, aber wenn du DEN kennen würdest, dann wüsstest du, dass es eine Ausnahme gibt.
- Ja, man ist Erschaffer der eigenen Realität, jedoch unter meinen Umständen würdest du erkennen, dass es auch Ausnahmen gibt....

Auch wenn dies nun unangenehm berührt: der Ausweg aus diesen Tälern ist nicht im Außen in Schuldigen zu suchen - nicht im Schicksal, in Gott, in Personen oder unbequemen Situationen. Die Situation ist, wie sie ist - meine persönliche Lernaufgabe - und ich bin derjenige der heute das Pflänzchen setzt, dass morgen ein prachtvoller Baum sein kann oder auch nicht.

Dies ist etwas sehr positives und tröstendes, denn es zeigt uns, dass wir nicht machtlos sind, sondern durchaus kraftvoll. Es zeigt uns, dass wir nichts ausgeliefert sind, sondern Möglichkeiten haben.

Wenn ich dies nicht annehmen kann, werde ich auch die vorhandenen Möglichkeiten 
nicht sehen. Erlaube ich mir dies anzunehmen, werden sich Türen zu bisher unbekannten Möglichkeiten öffnen.

Meine persönliche Sturheit hat mich sehr lange nur bekannte Möglichkeiten sehen lassen, ich habe meine Besuche im Tal der Traurigkeit auf die Spitze getrieben. Irgendwann ist aber aus auch aus meiner Verzweiflung Wut geworden, die als positive Aggressivität die Kraft gab, Dinge zu ändern, die schon längst überfällig waren. Eine Handlung zu setzen bedeutet nicht gleich die Trennung einer Beziehung oder ein massives Umsichschlagen, sondern vielmehr das Erlernen des achtsamen Umgangs mit einem Selbst:

Wo verbiege ich mich?

Was tue ich, dass mir nicht gut tut, um Dinge zu bekommen, die ich denke dass ich sie sonst nicht bekommen würde...

Vor welcher Konsequenz habe ich eine solche Angst, dass ich keine Handlung setze?

Eine Hilfestellung ist sicherlich die Arbeit an den Zwillingseigenschaften, die ich auch im Buch „Befreie dich selbst! Über die Kunst, wahrhaftig zu leben“ beschrieben habe. Für Ängste vor Konsequenzen empfehle ich die Übung von Phyllis Krystal - die Acht.


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