Die Antwort is so nah...
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Auflösung von starken Bindungen - die Acht von Phyllis Krystal |
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Persönlich empfehle ich die Übung wie folgt:
1.) Ich habe eine Person, Situation oder auch ein Objekt oder eine Eigenschaft, mit welcher oder mit welchem mich Schmerz verbindet. Bsp.: ein Familienmitglied, zu enge Bindung/Anhaftung, Anhaftung an ein Haustier, Anhaftung an eine Situation, die ich nicht loslassen kann etc. oder auch eine Eigenschaft wie "Lieblosigkeit in meinem Leben" 2.) Ich schreibe auf einen A4 Zettel das zu behandelnde Thema (oder den Namen der Person) in die obere Hälfte des Blattes 3.) Ich schreibe meinen Namen auf die untere Hälfte des Blattes. 4.) Ich ziehe im Uhrzeigersinn eine blaue Acht um meinen Namen und das Thema, sodass beides in den voneinander getrennten Hälften der Acht steht. 5.) Ich lasse mir Zeit und visualisiere dieses Bild während ich die Acht nach ziehe. 5-10 Minuten nehme ich mir schon Zeit. 6.) Die Übung wiederhole ich täglich bis zu einem Monat, jedoch so lange, bis sich die emotionale Situation verändert hat. Dafür verwende ich immer das selbe Blatt. 7.) Der letzte Schritt ist das "Cutting", bei dem ich z.B. mit einer Schere das Blatt in zwei Teile trenne (am Berührungspunkt der beiden Kreise der Acht) und danach verbrenne ich beide Hälften. Dies mache ich gerne im Freien in Form eines Rituals.
Anmerkungen:
- Mit Kindern macht man das Cutting erst NACH der Pubertät, denn vorher ist die "Überlappung der Kreise" in Form von enger Bindung normal. - Es geht bei dieser Übung darum, dass wir zu allem und jeden einen liebevollen und respektvollen Abstand haben ohne "aufeinander zu sitzen" = zwei Kreise die sich überlappen. Denn diese Art der Bindungen erzeugen Schmerz. - Im Grunde kann ich diese Übung mit jedem und allen machen, es löst verhärtetes auf und schafft einen positiven Freiraum für liebevolle Energie.
- Auf jeden Fall sollte diese Übung mit den eigenen Eltern gemacht werden, da uns in unserem Kulturkreis die Pubertätsrituale der Trennung verloren gegangen sind.
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