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Existenzangst - ich habe Angst auf der Strasse zu stehen...


Antwort von Matthias:

hzs ps me03Unser Unterbewusstsein manifestiert  gespeicherte Glaubenssätze im Außen.
Unser Höheres Selbst ist wie ein Dirigent, der sich des Unterbewussten und des Bewussten bedient. Die direkte Ursache für die Angst vor Mangel  (=Angst auf der Straße zu stehen) liegt zum Beispiel in dem folgenden Glaubenssatz: "Geld strahlt für mich so viel negative Energie aus".
 

Geld ist ohne Eigenschaft

Geld ist, polaritätslos. Es ist Teil der Schöpfung, der Illusion, der Maya. Es ist nicht real. Es ist so real wie der Baum vor der Türe. Was wir mit dem Geld tun, bestimmt die Wirkungsweise. Wie ist unser unterbewusster und bewusster Umgang mit dieser Energie?
Die gesunde Einstellung ist: ja, ich darf über alles verfügen (=ohne Mangel leben) aber ich besitzte nichts (=keine falsche Bindung an die Materie aufbauen).  Lehne ich jedoch Geld ab (=Lernthema), erzeugt diese Ablehnung (=Ich will das nicht) im Unterbewusstsein eine starke Botschaft, die sich letztendlich auch manifestiert um so in weiterer Folge auszuheilen.
 

Ich bin reich?

Wenn wir also die Affirmation: "Ich bin gesund, glücklich und reich" ansehen, wirst du vielleicht spüren, dass der Satz mit den ersten zwei Attributen gesund und glücklich für dich in Ordnung ist. Mit dem dritten Attribut "reich" wird es sich in dir sträuben.
Doch dieses reich steht für "Fülle". Fülle in deinem Leben - Fülle an Liebe, Fülle an Ordnung, Fülle an Hingabe und auch Fülle, dass du alles bekommst was du brauchst. Wichtig: BRAUCHST - nicht WILLST. Dies spiegelt sich ebenso im Satz "nicht mein Wille geschehe, sein Wille geschehe" wieder.
Du siehst aber, "in Fülle zu leben" und "nicht auf der Straße zu sitzen" und gleichzeitig "Fülle abzulehnen" funktioniert nicht. Jede Form von Ablehnung in unserem Leben ist ein Schmerz, der ausgeheilt werden will.

Ja, du darfst in Fülle leben. Ja, du darfst Geld zur Verfügung haben. Wenn es so weit ist, wende es zum Wohle aller an.
Und auch ich verwende sehr gerne das Beispiel von Jesus im Tempel: doch war dort nicht die Verurteilung des Geldes gemeint, sondern, was die Händler mit dem Geld gemacht haben. Eben jene Anwendung von welcher ich vorhin sprach.

Ja, Gott ist auch das Geld, so wie alles andere in dieser Schöpfung auch.