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Ich muss euch jetzt mal was fragen, das mich bewegt und es ist kein Scherz.
Ich habe gelesen, dass Pflanzen die Gefühle von Menschen aufnehmen und auch die Worte verstehen.
Das wurde sogar mit einem Lügendektor, an dem die Pflanze angeschlossen war, bewiesen. Hat man die Pflanze verletzt, hat der Dedektor ausgeschlagen. Ich meine jetzt verletzt im Sinne von beschädigt.
Seid ich das gelesen habe, bringe ich es nicht mehr fertig, Pflanzen, die nicht mehr so schön sind, wegzuschmeissen. Ich habe alles in der Wohnung stehn und wuchere langsam zu.
Zum Verschenken sind sie wirklich nicht mehr schön genung.
Und nun das Erstaunliche: Manche Pflanzen, die ich wirklich schon abgeschrieben hatte, beginnen plötzlich wieder zu blühen. So als wären sie dankbar.
Das gibt mir echt zu denken und ich hätte gerne eure Meinungen dazu. Wenn ich das im Bekanntenkreis frage, werde ich ausgelacht.
Herzlichen Dank schonmal.
Liebe Grüße
SCHNEE
Hallo Schnee,
Ich finde das gar nicht zum auslachen.![]()
Die leute wissen es nicht besser, weil sie vergessen haben!
Ich komuniziere zwar mit Pflanzen nicht sehr viel, aber ich schenke ihnen meine Aufmerksamkeit und Liebe.
Es ist für mich SEHR Real mich mit Pflanzen zu verbinden. Ihre Energien zu spüren, ihre liebe, die wir austauschen können.
Es ist alles Bewusstsein! Nichts ist Tod. Alles lebt. Der atem Der liebe - Oder wie man sagt "Gott."
Ich habe in meinem Zimmer eine Avokado stehen, die ich sehr mag. Ich empfinde liebe für sie. Ich streichle auch mal ihre großen grünen Blätter, das hat sie sehr gerne.
Sie mag es gerne, wenn man sich um sie kümmert. Ich spüre das, es ist ein Gefühl. Es geschieht bei mir sehr viel über das Gefühl, es ist für mich Real. Ihre Aura kann ich ab und zu auch sehen. Sie hat eine sehr schöne Violette Aura. Einmal hat sie mir auch übermittelt, das sie gedüngt werden will. Es ist eine Gefühls Sprache.
Wir können natürlich auch Laut mit den Pflanzen sprechen, aber so über das Gefühl komuniziert es sich wirklich - für mich.
Wenn du offen duch die Natur gehst, dich öffnest, wirst du spüren alles lebt. Es gibt die Feinstofflichen Wesen. (Naturwesen) Ein Baum hat Energie, wenn du deine Hand auf seinen Stamm legst.
Ob und wie weit Pflanzen Schmerzen empfinden weiss ich nicht.
Sie haben ein Bewusstsein und ich glaube nicht, das sie es gut finden, wenn man sie einfach so umhaut -kaputt macht.
Wenn ich sehe, das Bäume einfach so umgehauen werden ohne vorher mit ihnen geredet zu haben, spüre ich den Schmerz der Bäume darüber.
Wir schmeisen vieles viel zu schnell weg, dabei gedeit es schnell wieder, wenn es nur ein wenig liebe und Aufmerksamkeit bekommt.
Hast du schon einmal von Findhorn gehört?
Liebe grüße Konia
Liebes SCHNEE (Glöckchen)
Das mit dem Lügendedektor habe ich auch gelesen und das Experiment wurde einige Mal wiederholt. Mit Hilfe der sog. Kirlianfotografie kann man sogar die Energiefelder der Pflanzen (und nicht nur..)sichtbar machen. Da kann man beobachten was wirklich passiert und das Pflanzen auf Gefühle reagieren. Im Buch von Paramahansa Yogananda beschreibt er die Begegnung mit Luther Burbank. Burbank hat Kakteen dazu gebracht „freiwillig“ auf ihre Stacheln zu verzichten. Das Veredeln von Rosen nennt man auch „burbanken“ als Erinnerung an diesen „Heiligen“ der Pflanzen.
Aber noch eine kleine, eigene Geschichte. Wir hatten einmal eine Dracaena, die einen so hohen Trieb hatte, das sie beinahe an der Decke anstieß. Wir bekamen Besuch und sprachen über die prachtvolle Pflanze. Ich meinte, nun, da sie ja so groß sei, müsste ich sie wohl abschneiden. Es vergingen nur wenige Sekunden und die Dracaena bekam einen „Hüftknick“ und lag beleidigt am Boden. Wir witzelten noch darüber, aber insgeheim dachte ich wirklich, sie hätte genau gewusst, was ich wollte.
Es vergingen Monate, ich hatte die Dracaena gestützt gehabt und sie stand wieder gerade und wuchs - ohne Stütze weiter bis an die Zimmerdecke. Eines Tages sagte ich zu meiner Frau “Du, jetzt muß ich sie aber wirklich zurückschneiden.“ Ich hatte noch nicht ausgesprochen, da lag meine Dracaena mit lautem Krach am Boden. Ich nahm ein Messer, teilte sie in Stücke mit „Augen“, pflanzte alle sorgfältig ein und alle Teile machten schöne, neue Pflanzen. Die habe ich dann alle weiter verschenkt.
Soweit zu Deiner Frage, ja Pflanzen fühlen und kommunizieren, davon bin ich fest überzeugt.
Alles Liebe,
ein Gärtner aus Liebe
Jodo
![]()
Liebe Schnee !
Zitat:
Zum Verschenken sind sie wirklich nicht mehr schön genug.
Es mag schon sein, dass wenig-feinfühlige Menschen 'nicht mehr schön genug' seiende Pflanzen ablehnen.
Ich würd's trotzdem versuchen einen Teil deiner Pflanzen anzubieten. Es können ja durchaus auch 'fremde' Menschen sein, die deine Pflanzen gerne annehmen.
Du könntest auch um Hinweise aus dem Universum bitten und/oder mit deiner 'inneren Stimme' abfragen, was du mit deinen Pflanzen tun könntest bzw. dem 'Zufall' es überlassen, wohin die Pflanzen kommen sollen.
Alles Liebe !
Georg
Danke ihr lieben. Danke Jodo für das Glöckchen hinter meinem Schnee.
Es sind gute Anregungen. Auch mit der Bitte ans Universum. In dem Buch von den Prophezeihungen von Celestine arbeiten sie ja auch mit Energie und ihre Pflanzen gedeihen prächtig. Man kann so viel von Pflanzen lernen und sollten ihnen wirklich dankbar sein. Ich lese ja auch viel von W.-D. Storl und es ist sagenhaft, ich möchte fast behaupten, Pflanzen verfügen über eine gewisse Intelligenz. Zumindest wissen sie, wo sie zu welchem Zeitpunkt auftauchen müssen. Wenn wir Menschen nur ein wenig sorgsamer mit der Natur umgehen würden.
Liebe Grüße
Schnee(glöckchen) das gefällt mir
hmmm...
bitte lacht nicht...
ich fühle auch, dass Pflanzen kommunizieren und fühlen - spüren sie dann auch, dass wir sie abschneiden, essen, zertreten? und leiden sie wie Tiere, wie Menschen? mir hat mal ein kluger Mensch, ein Experte, gesagt, Pflanzen und Tiere unterscheiden sich nur durch das Nervensystem, deshalb könne man Pflanzen bedenkenlos essen - sie spüren nix.
andererseits hab ich vor zehn Jahren Bäume vor Schmerz schreien hören, als sie der von liebloser Hand geführten Motorsäge zum Opfer fielen. meine zwei großen Kinder haben ebenfalls geschrien vor Schmerz beim Zusehen - und Zuhören.
ich bin in meinem Garten dazu übergegangen, Salat immer nur zu pfücken, nicht das ganze Häupel zu schneiden. die Pflanzen danken es mir, indem sie austreiben, Samen machen und im nächsten Jahr schon ganz früh Jungsalatpflanzen austreiben. in der Permakultur wenden Menschen so etwas sehr bewusst an...
übrigens: in meinem Mikrogarten wachsen genau die Kräuter, die ich am dringendsten brauche - wild. Schachtelhalm, Brennessel, Löwenzahn. abgesehen davon dass ich diese Kräuter niemals ausrotten würde - glaub ich auch nicht an "Zufälle".
und meine Bambuspflanze, die ich schon aufgegeben hatte, ist nach zwei Jahren "totstellens" wie magisch aus der Erde aufgetaucht. kein Rasenmäher, kein Drauftreten und keine Achtlosigkeit haben sie grundsätzlich so erschüttert, dass sie aufgab. deshalb ist sie für mich seit Dezember zum zum meinem ganz persönlichen Pflanzentotem und zum Sinnbild für biegsame Standfestigkeit geworden.
ich ufere mal wieder etwas aus
Liza
Liza, du uferst nicht aus, sondern ich finde, es ist sehr schön, was du geschrieben hast.
Und lachen tu ich schon gar nicht, ich wage mir ja selbst kaum noch, Schnittlauch zu schneiden.
Nein, so schlimm ist es nicht, aber ich mache mir schon große Gedanken um die Pflanzen.
Ich habe auch einmal gelesen, dass man für einen Baum, den man fällt,den Pflanzendevas dieses Baumes immer einen Ersatz anbieten sollte, sonst rächen sie sich oder sind zumindest heimatlos.
Die alten Bauern in unserer Gegend haben es wirklich so gehalten und immer erst einen Baum gepflanzt, bevor sie den anderen fällten. Sie waren überzeugt davon, dass ihnen sonst etwas passiert. Meine Oma konnte dann genau sagen, welcher Bauer sich bei welcher Fällaktion welches Körperteil gebrochen hatte. War sehr interessant als Kind, zuzuhören. Das sind alles Dinge, die mir jetzt wieder einfallen, hatte ich total vergessen.
Liebe Grüße
Schnee
liebe Schnee,
was ich ebenfalls von einer Expertin "weiß" ist, dass die in der Erde verbliebenen Wurzeln eines gefällten Baumes wieder zu Erde umgebaut werden. und dass die daran beteiligten Stoffe es unmöglich machen, in den nächsten Jahren genau dort wieder einen Baum zu pflanzen.
bei der Erzählung deiner Oma bekomme ich Gänsehaut - ja, alles ist vorstellbar und möglich.
aus meiner Zeit der Auseinandersetzung mit indianischen Ritualen fällt mir wieder ein, dass ich beim Kräuter holen immer ein Säckchen Getreide in meiner Jacke hatte. es hat mir wohl getan, dort ein paar Körner Getreide auf die Erde fallen zu lassen, wo ich Kräuter für mich pflückte.
jedenfalls freu ich mich schon auf den Frühling. eine liebe Freundin hat mir versprochen, mit mir gemeinsam meinen Garten ein wenig umzuplanen - mein Garten ist winzig UND ich liebe jedes einzelne Pflänzchen, das sich wieder zeigt und kommt.
schönen Tag rundherum
Liza
Ihr Lieben,
euer Thema ist sehr interessant! Über das Schmerzempfinden beim Abschneiden von Pflanzen hatte ich mir bis dato noch keine Gedanken gemacht.
Aber auch mir geht es mit Zimmer- und Balkonpflanzen so, dass ich sie äußerst ungern wegschmeiße. Mir tut es immer im Herzen weh, wenn meine Mutter eine Pflanze "loswerden" möchte, weil sie zu groß oder zu unansehnlich geworden ist und sie einfach in irgendeiner Ecke des Gartens vertrocknen lässt ("wird am Kompost dann ja eh wieder zu Humus") oder sie im Herbst draußen stehen lässt, damit der Frost sie "holt".
Das bringe ich nicht fertig.
Ich habe hier im Büro (alle in Blickrichtung) 27 Orchideen stehen. Nur 3 davon blühen nicht bzw. haben keine Knospen. Ich liebe sie. Sie geben mir so viel zurück, wenn ich auf sie schau und sie pflege.
Auch sonst habe ich einen kleinen Dschungel in meiner Wohnung und im Sommer auf der Terrasse.
Ich musste mal eine Yucca-Palme abschneiden, weil sie (unabsichtlich) auch der Frost erwischt hat und sie nach dem Winter einfach grauslich aussah. Die obersten Büschel waren allerdings noch schön grün und mir tat es einfach leid, sie wegzuwerfen. Also habe ich alle 5 einfach in den Kompost gesteckt und dachte mir, so wären sie wenigstens noch für ein paar Tage schön anzusehen. ABER: Siehe da, ALLE 5 sind angewachsen! Ich habe sie in Töpfe umgepflanzt und auch verschenkt, weil ich ohnehin so viele habe. Sollen sich andere auch daran erfreuen!
Ich habe schon sehr viele Pflanzen verschenkt und auch schon welche "in Pflege" genommen, damit sie sich erholen. Mein zukünftiger Schwager dankt mir noch heute das Überleben seines Geldbaumes.
Danke, liebe Schnee, für dieses interessante Thema!
Alles Liebe
Gabi![]()
Liebe LizaIch lache nicht. Ich lächle.Deine Beschreibung, habe ich sehr gerne gelesen!
Im Herzen berührt.
Schreib so viel du möchtest. Bitte mehr!ich ufere mal wieder etwas aus![]()
liebe andere,
Ich lese es sehr gerne, was ihr alle zu sagen habe!
Ein schönes Thema!![]()
Danke SCHNEE.
liebe grüße Konia
Hallo ihr Lieben, die ihr geantwortet habt,
ich bin froh, dass andere Menschen das auch so empfinden wie ich. Ich wollte das Thema erst gar nicht einstellen, weil ich dachte, ihr lacht. Aber es beschäftigt mich halt sehr.
Ich will auch keine Blumensträuße mehr zum Geburtstag. Wenn ich sehe, was in dieser Überflussgesellschaft tagtäglich für Blumen in den Läden stehen und wieviele davon weggeworfen werden, weil sie nicht verkauft worden sind, tut es mir in der Seele weh.
Genauso geht es mir mit den Fleischtheken im Supermarkt. Aber das ist ein anderes Thema.
Liebe Grüße
Schnee
Liebe Pflanzen-, Tier-, und Menschenfreunde,
ich habe vor einigen Jahren ein Buch entdeckt, das Euch sicherlich interessieren wird. Es hat meine Einstellung zur Umwelt maßgeblich beeinflusst !
Hier der Link:
Amazon.de: imre kerner rose
Liebe Grüsse !
Lisa
Danke für den Rat, shanti, hab es mir bestellt.
Liebe Grüße
Schnee
Hurra, hurra, das Buch ist schon da.
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Fang heut noch zu lesen an.
Liebe Grüße
der vorfreudige Schnee
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