Startseite      Buchkritiken      Buchkritik - "Monkey Mind" von Phyllis Krystal

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Die Affen im Gehirn - Phyllis Krystals Monkey Mind

Monkey mind ist definitiv ein Arbeitsbuch ;-) ! Es gibt zwei Teile: Teil 1: Den Monkey Mind erkennen. Teil 2: Wie der Monkey Mind zu zähmen ist. Die Teile sind in Kapitel unterteilt. Die Kapitel sind kurz und prägnant. Als „Zuckerl“ gibt es noch wunderschöne Gedichte, die sehr blumig und bildhaft sind. Dazu ist das Buch in einer sehr einfachen und leicht verständlichen Sprache geschrieben.

 

Unser Verstand verhält sich wie ein Affe, der von allem äußeren Geschehen fasziniert ist. Er läuft hin und her, um sich zu holen, was er für begehrenswert hält – ein Monkey Mind. In Indien werden Affen gefangen, indem man Gefäße aufstellt, die einen so engen Hals haben, dass der Affe gerade mit der Hand hineingreifen kann. Diese Gefäße sind mit Erdnüssen oder anderen Leckereien gefüllt, die ihm begehrenswert erscheinen. Wenn der Affe in den Topf greift, um eine Handvoll Erdnüsse herauszuholen, passt die Faust nicht mehr durch die Öffnung nach draußen. Um wieder frei zu kommen, müsste er die Hand öffnen und die Erdnüsse loslassen. Das tut er nicht. Er ist gefangen.

Phyllis Krysal erklärt zuallererst den Begriff „Monkey Mind“ sehr ausführlich. Hier eine kurze Zusammenfassung. Mind ist ein Werkzeug, wie auch die fünf Sinne Werkzeuge sind. Sehen, Hören, Geschmack-, Geruch- und Tastsinn dienen zum Sammeln von Informationen über die äußere Welt und lenken uns vom Inneren (innerer Welt – Höheren Selbst) ab. Mind ist daher ein Sklave der Sinne. Das Hauptcharakteristikum des Mind ist es, hin und her zu flitzen, durch die Fenster der Sinne in die äußere Welt der Farben, Gerüche, Geräusche,…. Alle Wünsche haben ihren Ursprung im physischen Körper. Der Mind kann gezähmt  und auf das höhere Selbst ausgerichtet werden. Das heißt: unser Monkey Mind kann durch den fortwährenden Dienst am Höheren Selbst unter Kontrolle gebracht werden.

Auszug einzelner Kapitel:

Im Kapitel 6 beschreibt die Autorin die Begrenzung der Wünsche. Die Wünsche sollen in kleinen Dosen zurückgeschraubt werden. Je weniger Wünsche, desto besser. Man sollte das „Zu-viel-an-Gepäck“ abbauen. „Wünsche sind wie Reisegepäck“ – je weniger Wünsche, desto mehr an Bequemlichkeit und weniger zum „Schleppen“. (=Metapher eh klar). Sai Baba sagt: „Ich werde euch geben, was ihr euch wünscht, und hoffe dabei, dass ihr euch das wünschen werdet, was ich zu kommen gegeben bin!“
Weiters beschreibt PK im Kapitel 7 die Gegensatzpaare. Sie stellt sie bildhaft als „Die schwarzen und die weißen Vögel“ dar. Eine schöne Geschichte (die viel, viel aussagt), über das Balancieren auf einem Drahtseil. Nicht gut – nicht schlecht, sondern neutral. Mehr sei nicht verraten - lest selbst.

Kapitel 22: Es gibt 5 Anhaltspunkte, um eigene Gedanken von den Anweisungen des Höheren Selbst unterscheiden zu können. Satya, Shanti, Prema, Dharma und Ahimsa!

Kapitel 26: Liebe meine Unsicherheit
Hierbei stellt sich die Frage „Wer bin ich“!

„Wer bin ich“??????

Der nächste Satz ist an Gott gerichtet und fasst eigentlich das ganze Buch zusammen:
"Gott, DEIN Wille geschehe."

Danke!

Eure Elisabeth Kröpfl